Brandschutz beim Erzbergrodeo

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Fakten zum Rennen

1500 Starter aus 40 Nationen und 5 Kontinenten, ca. 6.000 Camper auf den 3 Fahrerlagern am Erzberg, 45.000 Zuschauer an 4 Tagen, insgesamt 200 Rettungs- und Exekutivkräfte (Bergrettung, Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz), Festzelt für 3.000 Besucher uvw. Das sind nur einige Fakten zum Erzbergrodeo, dem härtesten 1 Tages Enduro Rennen der Welt und der wahrscheinlich größten Enduro Rennen Österreichs. Das in der Zeit von 26. – 29 Mai 2016 am  Erzberg in Eisenerz stattfand.


Aufgaben

Für die Einsatzkräfte bedeutet das eine große Belastung. Von Donnerstag 06:00 Uhr – Sonntag 18:00 Uhr war der Erzberg von den Mannschaften der div. Einsatzkräfte durchgehend besetzt.  Herzstück war eine Rund um die Uhr, von allen Einsatzkräften,  besetzte Einsatzleitung im Hauptgebäude der VA Erzberg GmbH, in der alle einsatztechnischen Belange koordiniert wurden. Die eingesetzten Feuerwehren (BtF VA Erzberg GmbH und FF Eisenerz) waren für den Brandschutz des Festzeltes und der 3 Fahrerlagern verantwortlich. Auch die Bereitschaft für die Abarbeitung etwaiger technischer Einsätze auf dem gesamten Veranstaltungsgelände gehörte zum Aufgabengebiet der diensthabenden Mannschaft. Außerdem war die Feuerwehr Eisenerz noch für den Sicherungsdienst beim sogenannten „Sturm auf Eisenerz“,  bei dem eine Vielzahl an Motorrädern, Quarts und div. motorbetriebene Gefährte mit teils skurril gekleideten Fahrern das Ortsgebiet von Eisenerz unsicher machten, zuständig.  

Einsätze und Stunden

Die 67 eingesetzten Mann leisteten in den 4 Tagen nicht weniger als 1.055 Stunden. Dabei galt es mehrere Brandeinsätze sowie technische Einsätze zu bewältigen. Die Palette der Brandeinsätze reichte von einem brennenden Scooter über brennenden Reifenbis hin zu brennendem Müllsäcken. Dazu kamen noch einige technische Einsätze wie Ölbindearbeiten und die Bergung hängengebliebener Fahrzeuge. Am Spektakulärsten war sicherlich die Bergung eines Kleinbusses. Durch die starken Regenfälle am Samstag entstand ein reißender Bach, der den Untergrund unter einem Kleinbus wegschwemmte. Dadurch drohte dieser in den Bach zu stürzen. Die diensthabende Mannschaft konnte den Bus noch rechtzeitig mittels Seilwinde sichern und in Sicherheit bringen. Mit dem Endsignal für das sonntägige „Hare Scramble“ hieß es für die eingesetzten Mannschaften, dass schön langsam ein arbeitsintensives Wochenende zu Ende gegangen ist und es wieder ruhiger wird in Eisenerz.