Notruf - 122
B09 – Waldbrand

B09 – Waldbrand

Am Mittwoch, 03.08.2022 wurde eine Rauchentwicklung auf der „Seemauer“ festgestellt und die Feuerwehr Eisenerz um 15:15 Uhr mittels Sirene und Pager alarmiert.

Etwa 100m² an trockener Baum- und Latschenfläche waren in Brand geraten. Als Brandursache wird Blitzschlag am Montagabend vermutet, welcher sich im Anschluss unterirdisch über das Wurzelwerk ausgebreitet hatte. Aufgrund der exponierten Lage – westlich des Ochsenbrands auf ca. 1.200 Höhenmetern und fernab von Wanderwegen und Klettersteig – entschied Einsatzleiter OBI Riegler, den Brand aus der Luft zu bekämpfen.

Als Wasserentnahmestelle konnte der unmittelbar unter der Brandstelle gelegene Leopoldsteinersee herangezogen werden. Der angeforderte Hubschrauber der Flugpolizei wurde gegen 19:15 Uhr von einer Alouette III des ÖBH unterstützt. Außerdem wurden drei Bergretter zur Personensicherung sowie drei Flugretter in das steile Gelände geflogen, um den Boden umzugraben und den niedrigen Bewuchs zu entfernen. Insgesamt wurden ca. 12.000 Liter Löschwasser über der Brandstelle abgeworfen.

Durch den umfangreichen und schnellen Eingriff konnte ein Ausbreiten der Flammen auf die darüber liegende Vegetation verhindert werden und so wurde um 21:15 Uhr „Brand aus“ gegeben. An dieser Stelle ein großes Lob an alle eingesetzten Kräfte, die Zusammenarbeit funktionierte reibungslos, unkompliziert und professionell.

 

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Eisenerz            30 Mann

Flugdienststaffel Nord           5 Mann

Bergrettung Eisenerz           14 Mann

Flugpolizei mit Hubschrauber Libelle

Österr. Bundesheer mit Hubschrauber Alouette III


 

(c) Feuerwehr Eisenerz/Feuerwehr Aigen i. E.

B15 – Brand Industrie

Am Sonntag, dem 17.04.2022 wurden die FF Eisenerz, die Betriebsfeuerwehr VA-Erzberg GmbH, die Betriebsfeuerwehr VOESTALPINE Stahl Donawitz GmbH mit dem Atemschutzfahrzeug sowie der FF Leoben Stadt mit dem Einsatzleitfahrzeug zu einem Brand in einem Schrott-Aufbereitungsbetrieb in Eisenerz alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung in Bereich der Firmenhalle festgestellt werden. Als erstes musste ein Zugang zur Halle über einen Nebeneingang geschaffen werden. Da sich Aufgrund eines Stromausfalles die großen Einfahrtstore nicht öffnen ließen, mussten diese gewaltsam mi einem Gabelstapler geöffnet werden.

Mithilfe eines Hochleistungslüfter der BtF VA Erzberg GmbH konnte dann die Sicht in der Halle verbessert werden und ein umfassender Schaumangriff gestartet werden. Für die Wasserversorgung wurde eine Zubringleitung vom nahegelegenen Fölzbach sowie von einem Hydrat in unmittelbarer Nähe sichergestellt. Aufgrund der Größe der Halle wurde um 06:56 Uhr Abschnittsalarm für den Feuerwehr Abschnitt 1 Eisenerz ausgelöst. Das abgelöschte Brandgut wurde dann mit einem Radlader ins Freie gebracht wo die letzten Glutnester mittels einem C-Rohr nochmals abgelöscht wurde.

Gegen 11:30 konnte dann „Brand aus“ gegeben werden. Nach den umfassenden Aufräumarbeiten konnten wieder alle Kräfte in die Rüsthäuser einrücken.

Eingesetzte Kräfte:

FF Eisenerz 7 KFZ 21 Mann
FF Hieflau 2 KFZ 14 Mann
FF Vorderradmer 1 KFZ 8 Mann
FF Hinterradmer 1 KFZ 8 Mann
BtF Donawitz 1 KFZ 2 Mann
FF Leoben-Stadt 1 KFZ 3 Mann
Rotes Kreuz 1 KFZ 2 Mann
Polizei 1 KFZ 2 Mann
Brandermittler Polizei 1 KFZ 2 Mann

 

B02 – Kleinbrand Müllpresse Altstoffsammelzentrum

B02 – Kleinbrand Müllpresse Altstoffsammelzentrum

Samstag gegen 12 Uhr Mittag wurden wir mittels Pager wegen einer Rauchentwicklung beim Altstoffsammelzentrum alarmiert. Eine dort befindliche Müllpresse war in Brand geraten. Es wurde ein umfassender Löschangriff mittels 2C-Rohren sowie 1HD-Rohr vorgenommen – dieser zeigte auch schnell Wirkung. Nach dem Ablöschen der letzten Glutnester konnten wir gegen 13:30 Uhr wieder in die Rüsthäuser einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
FF Eisenerz
BtF VA-Erzberg
Polizei


B09 – Heckenbrand

B09 – Heckenbrand

Im Ortsteil Trofeng geriet aus unbekannter Ursache eine Hecke in Brand. Nach Eintreffen wurde die Brandbekämpfung mittels HD-Rohr gestartet. Anschließend wurden noch vorhandene Glutnester abgelöscht.